Die DHI-Technik ist die Bezeichnung für die
Methode der Transplantation mit dem Implanter/Spezial-Choi-Stift, nachdem die Grafts
mit der FUE-Technik entnommen wurden. Sie ist auch als Methode der Haartransplantation ohne Rasur bekannt,
da bei dieser Transplantationstechnik die Haare im zu transplantierenden Bereich nicht geschnitten werden müssen. Eines der wichtigsten Merkmale, das diese Methode von der Sapphire FUE-Methode unterscheidet, ist die Tatsache, dass der Kanal nicht geöffnet werden muss. Dadurch entfällt auch die Notwendigkeit, den Transplantationsbereich mit physiologischer Kochsalzlösung aufzublasen. Die Grafts werden mit Implantationsnadeln eingesetzt, ohne den Kanal zu öffnen. Die Enden dieser Nadeln sind dünn, zylindrisch und scharfkantig. Die Nadeln bilden einen Kanal, in den die zu transplantierenden Haare entlang dieses Kanals eingeführt werden. Aufgrund des verwendeten Werkzeugs
ist die DHI-Technik auch als Stifttechnik und Choi-Methode bekannt.
Wie wird die DHI-Methode angewendet?
Die mit der FUE-Methode entnommenen Transplantate werden einzeln in die
Choi-Stifte eingesetzt. Dabei müssen die Assistenten sehr vorsichtig sein, um die Transplantate nicht zu beschädigen. Dem Arzt werden transplantierte Stifte zur Verfügung gestellt, damit er die Haarfollikel in den gewünschten Bereich einsetzt.
Der Arzt transplantiert diese Wurzeln, die in den Choi-Stift eingesetzt werden, im vorderen Bereich des Kopfes in einem Winkel von 35–45 Grad, im hinteren Bereich in einem etwas größeren Winkel, jedoch niemals in einem 90-Grad-Winkel. Die korrekte Berechnung der Pflanzwinkel ist entscheidend für ein natürliches Aussehen. Die Choi-Nadeln können an die Länge des Pfropfs angepasst werden. Bei einer durchschnittlichen Operation werden 5 Stifte und 10 Choi-Nadelspitzen verwendet. Saphir FUE oder DHI Welche Methode?
Die Saphir-FUE-Methode wird bevorzugt, wenn der zu transplantierende Bereich
groß ist, d. h. wenn mehr Grafts benötigt werden. Die DHI-Methode kann hingegen
bei spärlicherem Haarwuchs in Transplantationen und Folgeoperationen bevorzugt werden.
Die Entscheidung, welche Methode bei der Operation angewendet wird, wird gemeinsam mit dem Patienten getroffen. Die Methoden werden erläutert, die Wünsche des Patienten werden angehört, die geeignete Methode wird mit dem Patienten besprochen und die Operation wird mit dessen Zustimmung begonnen.
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